Was war wichtig in KW 40:

  • Mein Körper fühlt sich zu klein an. Klingt komisch aber ich habe das Gefühl, dass alles so auf Spannung ist, als wäre ich rausgewachsen.
  • Ich sehe meine Arbeit nun als Kunst.
  • Ineinander laufende Rädchen kommen an einem Plateau an.
  • „Ich freue mich auf den Tag“, so etwas hatte ich schon lange nicht mehr geschrieben.

Here we go:

Mein Energielevel in dieser Woche:

Der Montag startete gut bei 74 von 100, hatte am Mittwoch einen kurzen Durchhänger bei 72 womit es dann am Sonntag auch endete.

Was hat mir Energie genommen:

  • In den letzten drei Wochen schien es, als würden endlich die Rädchen unserer Pläne ineinander laufen. Doch ab dieser Woche war es dann eher wieder wie auf einem Plateau angekommen zu sein.
  • Ich hatte mir den Nacken verrenkt und hatte ziemliche Schmerzen. Das hat mich so wütend werden lassen, weil ich das Gefühl hatte, dem hilflos ausgeliefert zu sein. Es war so ein Gefühl von: Immer gegen irgendetwas angehen zu müssen – gegen Schmerzen, gegen Ängste, gegen Zweifel,… Daraufhin habe ich beschlossen, dass es ja wohl das mindeste ist, dass mir gut gehen darf, so!
  • Es sind mal wieder mehr Fragen aufgetaucht, als Antworten zur Verfügung standen.
  • Die Zweifel, dass mein Angebot doch nicht so toll ist, sind vorbeigekommen. Und sie wollten bleiben. Mit ihnen kamen dann auch wieder die Gedanken, es perfekt machen zu wollen/müssen. Ich hatte Schwierigkeiten mein Angebot gut zu finden, obwohl ich es noch gar nicht verwirklicht hatte.
  • Einen großen Sinn für meine eigene Ordnung zu haben ist nicht immer leicht, wenn ich nicht alleine bin. Dann muss ich mich arrangieren, um nicht die ganze Zeit zu nörgeln. Und das ist an manchen Tagen im Jahr nicht so leicht…
  • Ich hatte das Gefühl abliefern zu müssen. Ich mag dieses Gefühl ganz und gar nicht.
  • Körperliche Beschwerden kommen nicht alleine (manchmal wenn überhaupt) vom Körper. Dann ist Hinschauen angesagt. Mitunter kann das echt nerven…
  • Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich Aufgabe abgebe, obwohl ich es will. Und gleichzeitig will ich sie abgeben aber auch weiterhin kontrollieren können. Ich fürchte, hier muss ich mich entscheiden.

Was habe ich diese Woche gelernt:

  • Gestaltungsfreiheit kann auch Stress hervorrufen. Vor allem dann, wenn so viele Ideen aufeinander treffen, dass ich gar nicht weiß, wo anfangen. Die Freiheit, selbst den eigenen Weg zu bestimmen und zu gestalten ist nicht immer leicht und kann Angst machen. Deshalb habe ich wohl auch immer mal wieder nach Leitplanken im außen gesucht. Nur um dann festzustellen, dass ich dadurch ein Stück meiner Freiheit aufgebe, was ich aber überhaupt nicht will.
  • Ich darf einfach aus meinem Herzen heraus sprechen und Einladungen aussprechen. Es braucht keine großen Versprechen und auch keine Überzeugungskraft. Es braucht überhaupt keine Kraft. Es braucht meine Energie, meine Wahrhaftigkeit und eine aus dem Herzen kommende Einladung. Die darf ich auch wiederholen.
  • Ebenso wie ich in meinem Journal mit meinem Körper spreche, kann ich auch mit meinem Business sprechen. Mein Business hat auch eine Gestalt, die ich als anmutig, offenherzig, verspielt aber auch weise wahrnehme. Es macht Spaß, mit ihr zu sprechen und auch Antworten zu bekommen.
  • Ich kann meine Inspiration in allen Lebensbereichen ausleben. Ich kann inspiriert schreiben, singen und arbeiten und überhaupt kann ich inspiriert handeln. Voll toll!
  • Ich habe bemerkt, dass ich gerne raus gehen will, mich und meine Angebote zeigen will, aber gleichzeitig nicht mein Schneckenhaus verlassen will. Denn da ist es schön und kuschelig aber eben auch eng. Da bewundere ich meine Freundin Loba Chudak, die schöne Kunst macht und diese stolz nach außen präsentiert. Dabei kam mir der Gedanke, warum ich meine Arbeit nicht auch einfach als Kunst ansehe … ?

Gefühle, auf die ich mich diese Woche fokussieren wollte:

  • Wohlfühlen und Loslassen.
  • Mich lieb haben und lieb zu mir sein.
  • Gelassenheit – mit dem gehen, was da ist.
  • Mich selbst lieb haben und mich in den Arm nehmen.
  • Loslassen und das auch in meinem Körper spüren.
  • Wie fühlt es sich an, eine Künstlerin zu sein?
  • Hingabe für alles, was gerade da ist.

Bis nächste Woche!

Liebe Grüße,

Carina