Was bitteschön erlaubst du dir eigentlich? Ich könnte dich aber auch genauso gut fragen: “Was bitteschön glaubst du eigentlich wer du bist?”

Und ich bin mir durchaus bewusst, dass du diese oder ähnliche Fragen schon einmal in einem anderen Kontext selbst gehört, selbst gesagt oder selbst gedacht hast.

Worauf ich aber hinaus will ist etwas ganz anderes. In diesem Artikel will ich dir bewusst machen, was diese Frage tatsächlich bewirken kann. Ich will dir zeigen, wie diese Frage dein Leben für immer verändern kann, wenn du sie dir einmal auf eine ganz bestimmte Weise selbst stellst.

Was siehst du als erstes?

Ich habe mich in den letzten Tagen wieder einmal selbst ertappt – oder der besser gesagt – ertappen lassen.

In meinem Kopf kreisten mal wieder die wildesten Gedanken. Ist das wirklich der richtige Weg für mich? Verrenne ich mich da nicht vielleicht in eine Wunschvorstellung? Woher weiß ich denn, dass es wirklich richtig ist? Kann ich es vielleicht doch nicht? Was, wenn die Menschen überhaupt kein Interesse daran haben, Wunder erkennen zu wollen? Was, wenn es ihnen gar nicht wichtig genug ist? Hätte ich doch nur xyz…

Und so weiter und so fort. Oh ja meine Gedanken fuhren regelrecht Achterbahn in meinem Kopf! Jeder von ihnen wollte der schnellste sein, beim Kreisen um diesen einen entscheidenden Punkt: Ist es richtig oder ist es falsch? Ist es richtig, was ich tue, was denke und sogar was ich glaube oder ist es falsch?

Warum ich diese Gedanken überhaupt habe/hatte?

Ach weißt du, an manchen Tagen und in manchen Momenten, wenn ich hier sitze und so vor mich hinwurschtle, passiert es schon einmal, dass ich an dem zweifle, was ich da so tue.

Denn obwohl ich mich fast ausschließlich mit Dingen und Themen beschäftigen kann, die mir Freude bereiten, mir sehr viel Spaß machen und mir gut tun, hat es doch nicht immer nur Vorteile.

Als ich noch meinen alten Jobs nachging hatte ich (zumindest manchmal) einen klaren Auftrag. Die Menschen haben (zumindest in der Regel) verstanden, was meine Arbeit ist und wofür sie gut ist. Aber auch wenn sie es nicht verstanden haben, konnten sie es zumindest einordnen in die Kategorie „Ja, so macht man das“.

Aber ich will dir auch den derzeit ganz entscheidenden Vorteil meines früheren Berufslebens nicht vorenthalten: ich habe jeden Monat mein festes Gehalt für das bekommen, was ich da tat.

Ein Himmelfahrtskommando für ein Luftschloss

Es ist nun einmal so, wie es ist und da brauche ich auch gar nichts schön reden oder dir etwas vormachen. Ein monatliches Einkommen schenkt Sicherheit. Diese Sicherheit habe ich nicht mehr und genau das ist es auch, was ganz häufig die Zweifel an die Oberfläche kommen lässt. Dann wuseln sie wie kleine Fische um den Wurm des Zweifels und das ist dann der Moment, an dem ich mir dann häufig die Frage stelle, ist es das tatsächlich wert?

Und um die weiterhin die ungeschminkte Wahrheit nicht vorzuenthalten – ich weiß es nicht, ich habe keine Antwort auf diese Frage. Das einzige, was ich weiß ist: Ich werde weitergehen! Und sehr wahrscheinlich werden die Fische noch an so manchen Tagen in meinem Gedankensumpf umher flitzen und mir weismachen wollen, dass das vielleicht nicht die beste meiner Entscheidungen gewesen ist.

Ich habe da aber diesen Traum

Denn – ganz klar – ich habe keine Garantie und keine 100%ige Sicherheit dafür, dass es jemals so werden wird, wie ich es mir vorstelle. Vielleicht kommt irgendwann einmal der Tag, an dem all die Menschen, die mir sagten (oder es dachten ohne es auszusprechen), dass ich damit kein Geld verdienen kann, recht behalten werden.

Aber trotz dieser Unsicherheit, dieser Angst, die mich begleitet, stelle ich selbst mir immer wieder die gleiche Frage:

Was wenn doch? Was, wenn ich recht behalte und das genau der richtige Weg ist?

Wusste Walt Disney, dass seine Vorstellungen, seine Träume einmal Wirklichkeit werden? Ich bin sicher, dass er nach der Kündigung aufgrund seiner angeblich mangelnden Phantasie auch den eine oder anderen Zweifel einmal sein eigen nennen durfte.

Oder was ist mit Joanne K. Rowling, der Autorin und Erschafferin von Harry Potter? Hat sie umgedreht nachdem sie von mehreren Verlagen abgelehnt wurde und hat ihren Traum an den Nagel gehängt? Wir kennen die Antwort.

Was haben diese beiden Menschen gemeinsam?

Für mich liegt das, was diese beiden Menschen miteinander verbindet ganz klar auf der Hand:

Diese beiden Menschen haben sich NICHT ihren Zweifeln hingegeben. Sich haben ihren Fokus NICHT auf die Stolpersteine und Unwegsamkeit auf dem Weg zu ihren Träumen gelegt. Sie haben NICHT das gesehen, was UNmöglich ist, nein!

Diese beiden Menschen haben ihren großen Traum stets vor Augen gehabt und damit ihre Aufmerksamkeit, ihre Gedanken auf das gerichtet, was ihr sehnlichster Wunsch gewesen ist. Sie haben nicht aufgegeben, sondern sind immer einen Schritt weiter gegangen und haben ihr Tun daran ausgerichtet, was MÖGLICH sein kann und was, wie wir heute wissen, möglich geworden ist. Und genau das ist es, was für mich den entscheidenden Unterschied macht.

Will ich mir vor Augen führen, was NICHT funktioniert? Sehe ich das, was NICHT möglich ist und das nur aus diesem einen Grund, weil es NOCH nicht eingetreten ist?

Oder aber führe ich mir das vor Augen, wovon ich träume und sehe das, was MÖGLICH ist und noch eintreten kann?

Walt Disney hat es geschafft Bilder zum Leben zu erwecken! Er hat daraus ganze Geschichten, Filme und Welten erschaffen!

Joanne K. Rowling hat eine Geschichte von Hexen und Zauberern zu einem der größten Werke werden lassen und Millionen von Menschen die Magie wieder zum Greifen nahe gebracht. Wenn ich hier von Muggeln und Quidditch schreibe, gibt es nur wenige Menschen, die nicht wissen, wovon ich spreche.

Und bevor du jetzt anfängst deinen Fokus in eine (wie ich finde) falsche Richtung zu richten und anzunehmen, dass das für dich nicht funktionieren kann, stelle ich dir genau jetzt die eingangs erwähnte alles entscheidende Frage:

Was erlaubst du dir? Oder wenn es dir anders herum leichter fällt: Was erlaubst du dir nicht?

Welche Möglichkeiten erlaube ich mir zu denken? Welche Wege erlaube ich mir zu gehen und in welche Richtungen erlaube ich mir zu sehen? Das MÖGLICHE oder das UNmögliche?

Bitte lass diese Fragen nur für einen kleinen Augenblick auf dich wirken! Schließe deine Augen und stelle dir nur für einen kurzen Moment vor, was du dir alles erträumen könntest, wenn du es dir nur erlauben würdest!

Ich glaube es war Henry Ford (1863 – 1947) der einmal sagte: “Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.”

Und es ist sogar der gute alte Albert Einstein gewesen, der einmal behauptete: “Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.”

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein) Klick um zu Tweeten

Wenn ich mich also danach richten würde, was ich mit Sicherheit weiß, würde ich mein Vorhaben als gescheitert erklären. Denn den wirklichen Durchbruch habe ich damit ja bis heute nicht erzielt.

Wenn ich mich aber nach dem richte, was ich mir mit Hilfe meiner Phantasie vorstellen und erträumen kann, dann sollte ich am besten meine Beine in die Hand nehmen und schleunigst zusehen, dass ich vorwärts komme.

Denn, und das wusste auch Walt Disney bereits als er sagte: “If you can dream it, you can do it!”, wenn du es dir vorstellen kannst, dann kannst du es auch erreichen.

Daher bitte ich dich noch einmal, stelle dir selbst genau diese eine Frage:

“Was erlaubst du dir?” bzw. “Was erlaubst du dir nicht?”

Und tue dir selbst einen Gefallen und denke nicht in möglich und unmöglich oder in „Wie soll ich das umsetzen, das geht doch gar nicht.“

Bitte denke so, als wäre alles möglich! Denke so groß, wie du es dir nur vorstellen kannst! Denke ohne Grenzen und ohne möglich und unmöglich! Erlaube dir wirklich einmal für einen Moment deine Träume in deiner Phantasie zum Leben zu erwecken! Was wünschst du dir in der Tiefe deines Herzens? Was würdest du tun? Wie fühlst du dich dabei? Wo in deinem Körper spürst du dieses Gefühl oder diese Gefühle?

Ich weiß nicht, wie deine Antworten ausfallen werden. Aber ich kann dir sagen, wie meine Antworten lauten:

Ich glaube fest daran, dass Wunder Wirklichkeit werden und dass sie ein fester Bestandteil in unserem Leben sind!

Ich glaube, dass wir unsere Welt zu dem machen, was sie ist und zwar im Großen ebenso, wie im Kleinen und dass wir sie auch verändern können.

Ich glaube, dass es unsere eigenen Grenzen im Geiste sind, die uns festhalten und die es uns häufig nicht erlauben zu denken, was alles möglich ist und welche Macht wir tatsächlich besitzen.

Ich glaube, dass das Leben eine Aneinanderreihung von Abenteuern und wahr gewordenen Träumen sein soll!

Ich glaube, dass wir eine bessere Welt für uns alle erschaffen werden, wenn wir unsere Welt wieder mit Kinderaugen betrachten können.

Denn es sind die Kinder, die wir uns alle hier als Vorbild nehmen dürfen. Für Kinder steht ihr Neugier und ihre Lebensfreude im Vordergrund. Sie richten ihren Blick nicht auf das, was nicht geht, sondern gehen in erster Linie davon aus, dass das, was sie sich vorstellen auch tatsächlich möglich ist. Es ist diese kindliche Energie, die in uns allen steckt und an die wir uns wieder erinnern dürfen – die wir wieder aktivieren dürfen.

Und das ist es, was mich jeden Tag aufs Neue weitergehen lässt. Denn auch, wenn ich vielleicht nicht jeden meiner Träume und Wünsche in die Tat umsetzen kann, kann ich dennoch etwas ganz entscheidendes bewirken:

Ich kann Menschen erreichen und ihnen zeigen, eben dieses Potenzial, diese Kraft in sich selbst wieder zu entdecken!

Ich kann sie darin bestärken ihre eigenen inneren Grenzen zu zerstören und sich für all das zu öffnen, was möglich ist!

Ich kann sie dahin begleiten, sich selbst und ihr Leben in einem neuen Licht zu sehen und ihr Strahlen der Welt da draußen zu zeigen.

Es erfordert all meinen Mut jeden weiteren Tag einen Schritt weiter auf meinen Weg zu gehen ohne zu wissen, ob am Ende alles so werden wird, wie ich es mir erhoffe und erträume.

Aber wie heißt es so schön in dem Film „Plötzlich Prinzessin 2“: “Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst. Die Tapferen leben vielleicht nicht ewig, aber die Vorsichtigen leben überhaupt nicht.”

Ich habe für mich den Weg der Tapferen gewählt.

Welchen Weg wählst du?

Schreibe mir am besten jetzt gleich einen Kommentar und hör‘ bitte auf dir darüber den Kopf zu zerbrechen, was die anderen dann von dir denken könnten! ;o)

Liebste Grüße und bis bald,

Carina

P. S. Wunder werden Wirklichkeit!
P. P. S. Lebe das Abenteuer deines Leben!

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