Was war wichtig in KW 44:

  • Ein neues Schreibprojekt wurde geboren
  • Es gibt neue Journalingfragen
  • Mein Umgang mit meiner Zeit verdient besondere Aufmerksamkeit
  • Wie kann ich meinen natürlichen Ausdruck auf meinem Blog und in meinen Newsletter transportieren? Leseprobe siehe unten.

Here we go:

Mein Energielevel in dieser Woche:

Mein Energielevel hat in dieser Woche beschlossen seine geliebte 74 zu verlassen und sich auf zur 76 zu begeben. Da geht was!

Mein Glückslevel in dieser Woche:

Mein Glückslevel ist bei 46 gestartet und nach einer kleinen Berg- und Talfahrt über die 44, 48, 52, und 48 schließlich bei einer 56 zum Stehen gekommen.

Was hat mir Energie genommen:

  • Die Hoffnung auf das bisschen Fortschritt ist bei meinem Pferd alles, was es zu berichten gibt gerade und genau das macht mir Sorgen.
  • Trotz Feiertag am Montag hatte ich kaum Zeit für meine Dinge und hoffte wie immer auf morgen …
  • Warum wird Dienstleistung so oft so unterschiedlich interpretiert? Ich wollte immer einen angenehmen Weg für meine Kunden schaffen und so will es auch mein Mann für seine Kunden. Doch wir als Kunden müssen jeden kleinen Pupsschritt erfragen, weil sich niemand berufen fühlt, uns einmal das Gesamtbild als Prozedere darzulegen, arrrrgh!
  • Sogar als mein Mann auf Geschäftsreise war und ich kaum Termine hatte, hatte ich nicht genug Zeit, um all das zu machen, was ich gerne machen will. Vielleicht sollte ich mal versuchen realistischer zu planen. Oder ich muss mein Verhältnis zu Zeit unter die Lupe nehmen.
  • Ich tue mir gerade schwer, meine Form des Ausdrucks auf meinem Blog und in meinem Newsletter zu finden. Wenn ich doch nur diesen Knoten schon gelöst hätte …
  • Ein bisschen Kopfschmerzen und viele Punkte auf meiner inneren ToDo-Liste, die ich natürlich alle gerne erledigt hätte. Aber ich glaube, dass ich mir hier auch Prioritäten einräumen darf. Ich muss nicht immer alles auf einmal schaffen, oder? Und dieses dumme „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ darf doch auch endlich mal ein Ende finden.
  • An jedem Tag gibt es etwas zu tun. Eine Fahrt zu meinem Pferd (1 Stunde einfach), eine Besuch bei meinen Eltern (40 Minuten einfach) und die nächste Etappe meiner Loslassen-Entdeckungsreise fertigstellen. Manchmal erscheint mir das alles zu viel für nur einen Tag. Und obwohl ich all das machen will, zieht mir die Summe auch allem jetzt schon Energie.

Was lässt mich lebendig fühlen:

  • Die Farben! Die bunten Blätter an den Bäumen und auf dem Boden. Das Rascheln, wenn meine Füße durch sie hindurch laufen. Und die lustigen Schnüffelgeräusche, wenn die Hunde in den Blättern nach Keksen suchen.
  • Beim Gassi trafen wir heute auf einen kleinen Hund. Die Aufregung war riesengroß! Doch wir haben es geschafft, wieder auf eine gemeinsame Ebene zu kommen und einfach Spaß zu haben. So fühlen sich Hundebegegnungen schon viel besser an!
  • Wenn ich mich selbst erkenne, in dem was ich vorhabe, weil es tief auf meinem inneren kommt. Es fühlt sich dann so selbstverständlich nach mir selbst an und gleichzeitig trotzdem so neu, als hätte ich es eben zum ersten Mal entdeckt.
  • Alleine der Gedanke daran, mich meinem neuen Schreibprojekt zu widmen, sorgt für ein Kribbeln in meinem Bauch und ein Lächeln in meinem Gesicht. Das ist so ein schönes Gefühl, was ich lange nicht mehr hatte.
  • Das ist sehr interessant, denn Arbeit lässt mich auch lebendig fühlen. Ich glaube aber, es kommt darauf an, aus welcher Haltung heraus ich sie mache: Aus einer Muss- oder einer Will-Haltung heraus. Oder gibt es noch mehrere?
  • Unsere Familie! So wie gestern, als mein Mann Geburtstag hatte. Es war so schön und ich habe es so sehr genossen, alle an unserem Tisch zu haben.

Worüber ich gerade nachdenke:

  • Wann kann ich endlich anfangen mein Buch zu schreiben? Wobei das Wort „kann“ hier nicht auf mein Vermögen zu schreiben abzielt, sondern vielmehr darauf, wann ich endlich wieder beginne. Schaffe ich es dann auch, die Menschen mit meinem Schreiben zu inspirieren und zu begeistern?
  • Wie schaffen wir es als Gesellschaft, wieder bessere Menschen zu sein? Wie können wir es schaffen, Hass, Hetze und Spaltung zu heilen? Vielleicht einfach indem wir dem Ganzen keinen Boden mehr bieten, um sich zu nähren. Aber dafür müssen auch wir, also jede:r Einzelne:r von uns erst selbst heilen. Und dafür brauchen wir weniger Menschen, die behaupten, dass schon zu sein und mehr Menschen, die bereit sind, sich dem Heilwerden jeden Tag aufs Neue zu widmen, egal wie weit sie bereits glauben zu sein.
  • Kann das wirklich klappen? Ist das gut? Reicht das? Ich erfahre es nur, wenn ich los laufe und schaue, wo es mich hinführt.
  • „Das wahre Selbst im Kokon.“ Du kannst die Geschichte dahinter hier in meinem letzten Newsletter nachlesen.
  • Wie kann ich mein Leben so einrichten, dass es wieder mehr zu mir passt? Gerade fühlt es sich so an, als sei ich mehr im Reaktionsmodus, als im Gestaltungsmodus. Und auch über das Thema Scham und Mitgefühl habe ich nachgedacht. Scham ist so eines der Gefühle, die ich gerne vermeide und die Gedanken und Erinnerungen daran natürlich auch. Sie würden eher im Land hinter den dunklen Mauern angesiedelt werden in meinem Buch.
  • Die Zeit an sich. Wie ich sie fülle, anreichere, verschwende, empfinde, nutze, erkenne, … Ich habe eben mit dem Daumen über die Seiten meines Tagebuchs geblättert und einen kurzen Blick auf die fast komplett vollen Seiten erhascht, die befüllt sind mit Worten, Geschichten, Gefühlen, Veränderungen und ja, auch mit Zeit. Zeitqualität, Veränderung auf Zeit, Momentaufnahmen meines Empfindens … Zeit … ich liebe es, über Zeit nachzudenken.

Bis nächste Woche!

Liebe Grüße,

Carina