Was war wichtig in KW 43:

  • „Übe leben“, so lautete die Botschaft, die ich in dieser Woche erhalten habe.
  • „Kein Mensch braucht so viel Schutz“, lautete die zweite Botschaft, die ich erhalten habe.
  • Das Buch, das ich seit 2017 fertig schreiben will, will nicht einfach geschrieben, sondern es will erzählt werden – und zwar echten Menschen.
  • Ich weiß jetzt, wie ich mein Autorendasein gestalten und wie ich meine Kunst leben will.

Here we go:

Mein Energielevel in dieser Woche:

Mein Energielevel sitzt auf der 74 wie die Glucke auf ihren Eiern. Nur am Montag war es kurz aufgestanden und zeigte eine 70, nur um es sich ab Dienstag wieder so richtig auf der 74 gemütlich zu machen.

Mein Glückslevel in dieser Woche:

Mein Glückslevel ist wie das Energielevel eine erfühlte Zahl zwischen 1 und 100. In dieser Woche begann ich bei 34 und endete bei einer glücklichen 42.

Was hat mir Energie genommen:

  • Die wenige Zeit für mich ist auch in dieser Woche noch immer Thema, leider.
  • Mein Pferd war immer noch krank und es zehrte an meinen Nerven, dass wir ihr so gar keine Erleichterung verschaffen konnten.
  • Zu akzeptieren, dass es gerade nicht schneller geht (und vielleicht auf gar nicht schneller gehen muss?) ist eine Herausforderung für mich chronisch ungeduldigen Menschen.
  • Weil ich derzeit nicht den Beitrag zum Haushaltseinkommen machen kann, den ich mir wünsche, messe ich meinem Tun eine andere Wertigkeit zu. Ich stelle es hinter allem anderen zurück und ärgere mich hinterher, dass ich nicht weiterkomme. (Von wegen keine Zeit!)
  • Ich stehe ein bisschen auf dem Schlauch, welches mein nächster Schritt sein könnte.
  • Ich habe heute zwei Mal auf Verabredungen warten müssen. Das erste Mal wartete ich drei Stunden auf den Tierarzt (ok, er hatte 2 Kolik-Notfälle, das verstehe ich ja), nur um dann festzustellen, dass ich nicht rechtzeitig da sein werde, bis er kommt. Und dann noch ein Termin, bei dem ich eine halbe Stunde warten durfte, einfach so und ohne Erklärung. Das war schräg.
  • Mein Rücken. Genauer gesagt, die Region unterhalb des großen Wirbels (Übergang Brust- zu Halswirbelsäule). Es hat mich so genervt schon wieder Schmerzen zu haben und zwar so, dass sie mich echt eingeschränkt haben.

Was habe ich diese Woche gelernt:

  • Ich stehe auf wackeligen Beinen und versuche krampfhaft, nicht den Halt zu verlieren. Es fehlt mir an manchen Stellen an Vertrauen in das Leben und ich versuche angestrengt, alles zu lenken und zu kontrollieren – sowohl für mich, als auch für mein Umfeld. „Übe Leben“ war die Botschaft, die ich in einer Begegnung mit mir selbst im Wald erhalten habe.
  • Die Botschaft: „Kein Mensch braucht so viel Schutz“, hat mir bewusst gemacht, wie stark verspannt ich bin und wie sehr ich mich innerlich anstrenge, mich und Andere vor Schaden und Rückschlägen zu bewahren.
  • Ein Schmetterling, der sich nach seiner Metamorphose aus seinem Kokon befreit, fühlt sich mit Sicherheit auch nicht so wohl und fühlt die Engstellen. Er kann sich zu Beginn nur mit kleinen Bewegungen ein wenig Luft verschaffen und erst dann wird sein Bewegungsradius größer, bis er schließlich ganz frei wird. Dieses Bild tauchte auf, als ich mit meinem Körper gesprochen habe.
  • Ich habe bemerkt, dass ich der Geschichte, die ich erzählen will in und durch mein Business, weil ich sie verkörpere, näher komme. Die zentrale Frage, die ich mir immer wieder gestellt habe ist: „Wie passe ich in diese Welt?“ Und die meiste Zeit hatte ich das Gefühl, nirgendwo so richtig hinzupassen. Also habe ich mich angepasst und / oder auf Andere gehört, was sie meinten, was ich den tun soll.
  • Ich habe wieder bemerken dürfen, wie leicht mir alles von der Hand geht, wenn ich innerlich klar ausgerichtet bin und wie viel Freude es mir gerade dann macht, zu schreiben. Mir werden dann sogar noch im Schreiben Dinge klar, was es noch besonderer macht.
  • Ich darf es mir schon auch leicht machen. Irgendwie habe ich immer zuerst den schweren und unbequemen Weg im Kopf. Wie zum Beispiel mit meinem Onlineshop. Warum nicht eine Lösung nehmen, die es schon gibt, und die ich einfach nur integrieren kann?
  • Ich habe erkannt, dass ich meinen Findus, das Buch, dass ich schon seit 2017 schreiben will, nicht einfach so schreiben kann, wie ich dachte. Ich darf ihn erzählen! Und ich darf direkt Menschen mitnehmen auf diese Reise zu ihren eigenen wunderbaren Gedanken und damit zu so viel mehr. Und ich weiß jetzt, wie ich mein Autorendasein gestalten und wie ich meine Kunst leben will.

Gefühle, auf die ich mich diese Woche fokussieren wollte:

  • Zulassen. Ich habe meine Traurigkeit und meine Erkenntnisse zugelassen.
  • In der Anstrengung entspannen (keine leichte Übung…)
  • Meinen Körper zu entspannen und lockerer und weicher werden.
  • Mich im Schmerz entspannen.
  • Die Freude über meine Erkenntnisse.

Bis nächste Woche!

Liebe Grüße,

Carina