Wie oft schon hattest du eine Idee, die du richtig toll fandest, und als du sie jemandem erzählt hast, warst du auf einmal ganz unsicher? Oder wie oft hast du schon um Feedback gebeten und wolltest insgeheim aber eine Erlaubnis oder eine Bestätigung dafür, dass deine Idee gut genug ist und du mit ihr in die Welt gehen kannst?

Es gibt nur eine einzige Instanz, die du fragen musst, wenn es um deine Ideen geht. Wenn es darum geht, deine Möglichkeiten zu ergreifen und dein Leben nach deinen Vorstellungen und Werten zu leben.

Aber am besten hörst du selbst.

Ich wünsche dir viel Freude beim Wahrnehmen und Entdecken!

Liebe Grüße und bis bald,
deine Carina

Shownotes:

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Heute habe ich dir den wunderbaren Gedanken mitgebracht, dass es nur eine einzige Instanz gibt, die du wirklich fragen musst, wenn es darum geht, deine Schritte zu gehen, deine Entscheidungen zu treffen und ja, deinen eigenen einzigartigen, individuellen Weg zu gehen hier in dieser Welt, in deinem Leben.

Wieso frage ich nach Feedback?

Ich habe nämlich für mich folgendes festgestellt: Ich war in einer Session, wo jemand um Feedback gebeten hat für etwas, was er erstellt hat und das Feedback kam und irgendwie fühlte sich das für mich nicht gut an. Ich habe mich gefragt, warum ich den Eindruck habe, dass sich das nicht gut anfühlt für mich, nach Feedback zu fragen, ganz generell. Und bin so in diese Gedanken und in Erinnerungen eingetaucht, wann ich denn um Feedback bitte und wann es mir wichtig ist, dass ich das bekomme.

Und habe festgestellt, im Laufe der letzten Tage, Stunden quasi, dass ich häufig, wenn ich um Feedback gebeten habe, gar nicht wirklich um Feedback gebeten habe, sondern ich habe eher um Erlaubnis gebeten.

Um eine Erlaubnis dafür, dass ich damit rausgehen darf, um eine Erlaubnis dafür, dass ich damit in die Welt treten darf, dass ich das zeigen darf nach außen, dass ich der Mensch sein darf, der das tut.

Für mich ist da eine eine Schleuse aufgegangen!

Ich habe beschlossen, nicht mehr zu fragen. Also ich werde immer noch nach Feedback fragen, versteh mich nicht falsch, aber ich werde weniger um Feedback fragen oder gar nicht mehr um Feedback fragen, mit dem Hintergrund eine Erlaubnis zu bekommen.

Ich werde rausgehen, ich werde Entscheidungen treffen, ich werde Schritte gehen. Und das werde ich tun in dem Wissen, dass es immer noch Dinge gibt, die noch nicht passen und dass es immer noch Momente gibt, wo ich merke, dass da noch irgendwas hakt, irgendwas noch nicht ganz stimmig ist, wie man das ja so schön sagt im Moment.

Und dann werde ich das anpassen. Aber ich werde das auf dem Weg anpassen. Ich werde nicht erst tausend Mal fragen, bis ich irgendwohin rausgehe. Sondern ich werde einfach gehen. Und während diese Entscheidung in mir entstanden ist, diese Erkenntnis in mir hochgekommen ist, war ich mal wieder Gassi.

Die Buche und die Geschichte

Ich, der Wald und die schöne Buche, an der ich heute vorbeigekommen bin, die so einen dicken Stamm hat, dass ich mit meinen beiden Armen gar nicht drumrum komme und die immer so freundlich ist und auf mich wartet. Ich habe die einfach total gerne, diese Buche, die ist auch so schlau und so weise und dann gehe ich zu ihr hin und lege meine Hände hin und manchmal lehne ich meine Stirn an oder manchmal auch meinen Rücken.

Je nachdem, was gerade wichtig ist. Heute war es übrigens die Stirn und in dem Moment kam ein Bild zu mir und damit auch eine Geschichte.

Ich bekomme ganz viele Geschichten immer zu meinen Erkenntnissen dazu und die kommen mir nicht als Worte, die kommen mir meistens als ein Bild. Und mit diesem Bild weiß ich plötzlich diese Geschichte. Ich habe noch nicht jedes Wort dafür parat, aber ich weiß diese Geschichte.

Und sie war so süß, weißt du, so niedlich von einer kleinen Prinzessin, die im Reich der Möglichkeiten lebt und die nur darauf wartet, endlich eine Möglichkeit ergreifen zu können. Denn ihr Herz, mit den wunderschönen weißen Flügeln, das lebt in einem Käfig und erst wenn sie ihre Möglichkeit ergreifen kann, dann öffnet sich die Käfigtür und das Herz kann mit ihr gemeinsam fliegen.

Ach, ich war selbst so gerührt von dieser Geschichte, die bis dato nur in meinem Kopf war, dass ich zurückkam zum Auto und gewusst habe: Okay, Carina, das ist jetzt alles hier nicht perfekt, aber du musst die Kopfhörer in das Handy stopfen und diese Geschichte einsprechen. Einfach nur, damit sie da ist, damit du sie nicht vergisst. Und im gleichen Moment hatte ich das totale Bedürfnis, diese Erkenntnis mit dir zu teilen.

Der unperfekte Weg nach innen

Und zwar indem ich diese Geschichte mit dir teile und ich warne dich: Es ist wirklich nur der Kopfhörer und ich sitze im Auto. Manchmal kratzt das ein klein wenig und ziemlich zum Ende hin fängt auch noch mein kleiner Willy Wonka an zu jammern, weil da ein Hund vorbeikam und der Hund natürlich wahnsinnig spannend war für ihn. Aber ich lade dich ein, dich sechs Minuten lang von einer unperfekt aufgezeichneten Geschichte von mir berühren zu lassen und die Geschichte darüber zu hören, dass dein Herz wirklich die einzige Instanz ist, die du jemals zu fragen brauchst.

Und ja, es war ein bisschen gespoilert, ich weiß, es ist auch keine neue Erkenntnis, das weiß ich auch, aber manchmal, oder fast immer, brauchen diese Erkenntnisse, die so ganz tief nach innen gehen, die sich erst einmal vorbei wühlen müssen an diesen vielen angestauten Mustern und Glaubenssätzen und allem Zeug, was sich darüber gelagert hat, Zeit bis sie dann in der Tiefe ankommen, diese Erkenntnisse.

Das dauert aber heute mit dieser Geschichte, das war so ein Moment, wo diese Erkenntnis nach innen angekommen ist, und diesen Moment will ich mit dir teilen, in der Hoffnung, dass es auch bei dir ein Stückchen tiefer geht.

Und jetzt wünsche ich dir viel Freude bei der Geschichte.

Ich werde danach auch nichts mehr sagen, sondern dich einfach damit weitergehen lassen. Deswegen sage ich dir jetzt schon mal tschüss und hoffe, dass diese Geschichte irgendeinen Punkt in dir zum Klingen bringt. Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Wahrnehmen und Entdecken und sage bis bald, deine Carina.

Die Prinzessin und ihr Herz

Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin und die Prinzessin lebte in einem wunderschönen Schloss im Reich der Möglichkeiten. Und das Tolle in diesem Reich der Möglichkeiten war, dass einem alle Möglichkeiten offen standen.

Die Prinzessin konnte alles tun und lassen, was sie wollte. Alles, was ihr Herz erfreut und ihr Herz fliegen lässt. Allerdings gab es eine Regel: Alle Ideen zum Ergreifen der Möglichkeiten mussten einmal durch den Hohen Rat und erst dann durfte das Herz der Prinzessin fliegen lernen.

Und so war es, dass in ihrem Zimmer, in ihrem ganz eigenen Turm, ein Käfig war, ein wunderschöner Käfig, groß, ausgestattetn un in diesem goldenen Käfig lebte das Herz der Prinzessin.

Es war kräftig, es hatte Flügel und es war voller Freude und ja, Lebenslust. Die Prinzessin konnte es kaum erwarten, den Tag zu erleben, an dem sie die Tür zu ihrem Herzen öffnet und ihr Herz fliegen darf.

Und so hat sie jede Idee vor den Hohen Rat gebracht.

Jede Idee, die sie hatte, um eine der vielen zigtausend Millionen Möglichkeiten zu ergreifen. Und jedes Mal hatte der Rat Bedenken. Eine Stimme im Rat sagte fast immer: „Jaaa, neueste Erkenntnisse der Welt zeigen, dass dies und das so und so am besten umgesetzt werden sollte.“ Eine weitere Stimme im Hohen Rat stellte immer wieder die gleiche Frage. Sie fragte: „Dürfen wir das in unserer Welt? Dürfen wir das auch, wenn wir im Reich der Möglichkeiten leben? Ist das gut genug?“

Eine nächste Stimme sagte: „Ja, aber …“ Egal was danach kam, es war auf jeden Fall eine Absage an die Idee der Prinzessin. Nach jedem Mal, wo sie den Hohen Rat angerufen hatte und wieder zurückkam in ihr wunderschönes Turmzimmer, war ihr Herz voller Erwartung, voller Vorfreude und hüpfte in seinem Käfig auf und ab und konnte es kaum erwarten auf den Moment, von dem es dachte, jetzt würde sich gleich die Tür öffnen.

Doch was ihm entgegen blickte, war der traurige Blick, die traurigen Augen der Prinzessin. Schon wusste das Herz, dass auch diese Idee im Reich der Möglichkeiten nicht aufgegriffen werden würde. Mit den Jahren verlor das Herz von seiner Freude. Es verlor seine lust daran, Ideen zu haben. Es wurde traurig. Es hüpfte weniger, es strahlte weniger, es ließ seine Flügel mehr hängen. Bis es

schließlich soweit war, dass jedes Mal, wenn die Prinzessin wieder vor den Hohen Rat treten wollte, das Herz schon überhaupt keine Leidenschaft mehr zeigte.

Eines Tages brachte die Prinzessin genau das vor den Hohen Rat und sagte: „Hoher Rat, mein Herz hat aufgehört zu hüpfen. Es hat aufgehört, vor Vorfreude zu strahlen. Es ist nur noch traurig und fühlt sich allein gelassen. Was kann ich tun?“ All die Mitglieder im Hohen Rat haben sich angeschaut. Alle haben erkannt, dass sie dafür keine Antwort hatten und sagten daraufhin: „Am besten, Prinzessin, fragst du dein Herz.“ Und so machte das die Prinzessin auch. Sie ging zurück in ihr Zimmer und sie fragte das Herz, was es sich wünschte. Das Herz sagte: „Ich wünschte, du würdest die Tür zu mir öffnen, ohne den Hohen Rat anzurufen und mit mir gemeinsam in das Leben fliegen. Lass uns Ideen ausprobieren. Lass uns schauen, wie weit wir kommen und immer an der neuen Stelle entscheiden, wie wir weiter gehen. Das wünsche ich mir. Das würde meine Freude zurückbringen. Und die Prinzessin nahm den Rat an und sagte: „Genauso machen wir es, liebes Herz.“

Sie öffnete die Tür des Käfigs und das Herz trat heraus. Es breitete seine Flügel aus, es nahm die Prinzessin mit, es umschloss sie mit den Flügeln und mit der ganzen Liebe und Hingabe und Freude, die es hatte. Und so sind sie ausgezogen ins Reich der Möglichkeiten und haben eine Möglichkeit nach der anderen ergriffen, so lange, bis sie wieder die größte Freude hatten in und an ihrem Leben.

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