Was war wichtig in KW31:

  • Das Thema Zeit: Zeit haben und Zeit nehmen
  • Wann bin ich dran? Erst wenn alle und alles versorgt ist?
  • Gibt es ein besseres Wort für Abgrenzung?
  • Tun wollen vs. glauben, tun zu müssen

Here we go:

Mein Energielevel in dieser Woche:

Es gab am Montag noch eine 56, die sich dann ab Dienstag auf eine 58 von 100 für den Rest der Woche durchgesetzt hat.

Was hat mir Energie genommen?

  • Ich strenge mich an und erziele doch nur wenige Ergebnisse.
  • Das Gefühl, keine Zeit für alles zu haben zieht sich durch und zehrt an meinem inneren Gleichgewicht.
  • Schreibend denken verschafft mir Klarheit oder offenbart Punkte, die ich anschauen darf. Doch ich finde kaum die Zeit, tief zu tauchen.
  • Es ist schwer für mich auszuhalten, wenn es jemandem in meinem Umfeld nicht gut geht, und ich das nicht ändern, oder lösen kann.
  • Ich kann nicht alles festhalten und es wichtig, mich hier zu entscheiden.

Was hat mir Energie geschenkt?

  • Wenn ich aus meiner Ruhe komme, dann kurz innehalten, atmen, zurückkommen, ankommen, weitermachen.
  • Hier sein, im Moment bleiben und so in meiner eigenen Wahrnehmung sein.
  • Ich darf mich erst um andere Belange kümmern, nachdem ich mich um mich gekümmert habe (klappt nur mäßig, ist aber ein Prozess).
  • Meinen Impulsen folgen und mich ausdrücken.
  • Mich mit meinen inneren Fragen beschäftigen.
  • Mein Innen zu entspannen in jedem Moment, in dem ich daran denke.

Meine Erkenntnisse und AHAs:

  • In Gedanken ständig woanders sein, strengt an und laugt mich aus. Hier sein, in diesem Moment, ist Verbundenheit, ist Tiefe wahrnehmen und erleben; dieses Gezerre woanders sein zu müssen, was ich auch körperlich wahrnehme, hört dann auf.
  • Es gibt da noch ein Spannungsfeld zwischen dem, was ich tun will und dem, was ich glaube tun zu müssen.
  • Wenn es viel zu tun gibt (wie diese Woche viele Kleinigkeiten auf einmal) dann stelle ich mich als erstes und wie selbstverständlich zurück. Ich stehe in meiner eigenen Reihenfolge zu weit hinten. Es gibt immer etwas, das erst noch erledigt werden muss oder jemand, der erst versorgt werden muss. Es ist niemandem geholfen, wenn ich an mir selbst spare. Mache ich das immer noch wegen des guten Gewissens? Damit ich mich nach getaner „Arbeit“ guten Gewissens meinem Vergnügen widmen kann?

Botschaften aus dem Innen:

  • Das Gegenteil von Abgrenzung ist Verbindung. Suche die Verbindung, die du brauchst und du brauchst dir über die Abgrenzung keine Gedanken zu machen.
  • Die „glauben, tun zu müssen“ – Gedanken existieren aber nur in deinem Kopf. Von außen kann man nur sehen, was du tust.
  • Das ist DEIN Weg! Auch wenn du gerade nur so den nächsten Schritt sehen kannst, geh‘ weiter.
  • Deinen Weg ist noch niemand vorher gegangen, also suche nicht nach Fußabdrücken, sondern orientiere dich daran, wo du Fußabdrücke hinterlassen willst.
  • Und überhaupt, wie wäre es mal wieder mit ein bisschen mehr Spaß?!

Hast du Lust gemeinsam mit mir auf dem Weg zu bleiben? Ab September kannst du mit mir gemeinsam schreiben.

Bis nächste Woche!

Liebe Grüße,

Carina