Ich habe die Nase voll davon!

Wie viele Ideen sterben, bevor sie überhaupt eine Chance erhalten haben? Wie Kinder, denen viel zu früh eine bestimmte Entwicklungsrichtung auferlegt wurde, belegen wir unsere Ideen mit Gedanken, die sie so lange beschneiden und klein reden, bis wir sie nicht mehr weiter verfolgen.

Was wäre, wenn deine Ideen künftig eine Chance bekommen, das Licht der Welt zu erblicken?

In dieser Folge spreche ich über die drei Drachen, die unserer Kreativität regelmäßig den Gar ausmachen. Einmal entdeckt wird es dir leichter fallen sie nicht mehr unbewusst walten und schalten zu lassen, wie es ihnen beliebt.

Welches ist der Drache, der bei dir am häufigsten vorbeischaut? Lass‘ es mich in den Kommentaren wissen.

Ich wünsche dir viel Freude beim Wahrnehmen, Entdecken und kreativem Erschaffen!

Herzliche Grüße und bis bald,
deine Carina

Shownotes:

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Hallo und herzlich willkommen zu Teil 2 der Folge „Großes und kleines Denken“ hier in meinem Podcast für wunderbare Gedanken. Ich bin es, die Carina, und wir steigen direkt ein.

In der letzten Folge habe ich schon darüber gesprochen, dass wir als Kinder diese Fähigkeit hatten, groß zu denken. Ja, einen kleinen Gedanken: „Wäre es nicht toll, wenn …“ richtig großwerden zu lassen und, dass wir als Erwachsene sozusagen schon fast ein bisschen dazu erzogen worden sind, klein zu denken.

Ja, dass wir diese Gedanken, die wir haben: „Wäre es nicht toll, wenn …“ direkt wieder beschneiden, bis sie so klein sind, dass wir eigentlich sagen: „Ja, komm, lass gut sein“, entweder lohnt es sich nicht, das bringt nicht das gewünschte Ergebnis, oder es passt überhaupt gar nicht in alles andere rein. Und überhaupt was? Wer bin ich schon, dass ich sowas in die Welt tragen könnte. Und ich hatte angekündigt, dass ich auf das Buch eingehen möchte:

„Point Zero – entfesselte Kreativität“ von Michele Cassou, und das will ich jetzt auch gleich machen. Und zwar spricht sie in diesem Buch darüber, was uns alle zurückhält, unsere wahre Kreativität zu leben. Sie bezieht es auf das Malen. Ich finde aber, man kann es auf das gesamte Leben übertragen. Man kann das übertragen auf das Schreiben, auf überhaupt ganz im Allgemeinen das kreative Sein, das wir eigentlich sind. Ja, wir denken immer, Kreativität hätte etwas zu tun mit: „Ich kann gut malen, ich kann gut dies oder ich kann gut das.“ Das stimmt gar nicht.

Kreativität ist ein Ausdruck von uns selbst, auf welche Weise auch immer.

Es hat etwas damit zu tun, etwas zu kreieren, etwas in die Welt zu bringen, etwas sichtbar zu machen, etwas zu zeigen. Und Michele Cassou hat für ihre Arbeit herausgefunden, dass es drei Strömungen gibt, die uns hauptsächlich zurückhalten. Und sie nennt das die sogenannten drei Drachen. Diese drei Drachen. Das ist einmal der sogenannte Ergebnisdrache, der zweite Drache ist der Kontrolldrache und der dritte Drache, das ist der Bedeutungsdrache. Und über diesen Drachen bin ich überhaupt erst auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich bin aufmerksam geworden auf dieses Buch durch einen Kurs, den ich gerade besuche von Michael Neill. Er sprach in einer Lektion über „the Dragon of Meaning“ Und ja, das ist der Drache, der mich ganz häufig zurückhält, wenn ich ganz ehrlich bin. Denn na, das sag ich dir gleich.

Ich fange mit den anderen Drachen an. Ja, wir wollen es ein bisschen spannend machen. Also pass auf:

  • Der Ergebnisdrache ist der Drache, der gerne hätte das schon bevor du anfängst, du eigentlich schon weißt, was das Ergebnis dessen wird, was du machen willst. Und manchmal starten kreative Prozesse an einem Punkt, einfach weil sie Spaß machen. Oh mein Gott, ja, Spaß darf dabei sein. Und wir können noch gar nicht so genau absehen, wo es denn hinführen wird.Ich weiß noch, als ich vor einigen Jahren meine Kinderqigong Übungen einsprechen wollte. Ich wollte die vertonen und ich wollte mich nicht versprechen. Also hab ich mir gedacht, dann schreibst du die Übungen auf und liest sie ab. Und aus diesem Aufschreiben ist innerhalb von zwei Tagen ein ganzes Buch geworden. Ein Kinderqiong Buch. Ich verlinke dir das auch gerne in den Shownotes, dann kannst du mal reingucken.Und das hätte ich nie gedacht. Hätte ich mich hinsetzen wollen, um ein Kinderqigong Buch zu schreiben, wär das nie was geworden, weil ich mir die ganze Zeit über das Ergebnis Gedanken gemacht hätte. So aber habe ich einfach damit angefangen, diese Übungen aufzuschreiben. Ich hatte so eine Freude dabei, sie aufzuschreiben, dass in meinem Kopf eine komplette Geschichte entstanden ist. Eigentlich bin sie einfach durchgegangen und habe sie aufgeschrieben. Es war wunderschön.

 

  • Der nächste Drache ist der Kontrolldrache. Das ist der, der uns immer ganz, ganz gerne in Sicherheit wiegen will. „Was denken denn die Leute, wenn ich das jetzt mache? Was sagen denn andere über mein Bild? Was denken andere über diese Podcastfolge? Was denken andere Menschen über meine Gedanken, wenn ich die laut ausspreche?“ Das ist auch so ein bisschen die Angst davor, angreifbar zu werden. Ja, und zwar im Sinne von negativen Angriffen.Aber in der eigentlichen Wortbedeutung für mich heißt es mehr ich werde greifbar für die Menschen. Ja, ich bin nicht einfach nur noch eine Stimme, ein Name mit einem Slogan darunter, sondern ich werde ein Mensch. Eine Person mit einer Geschichte, mit einem Leben, mit Erfahrungen. Ja, das ist der zweite Drache, der uns sehr, sehr gerne zurückhält, einfach nur weil wir Angst haben und lieber in Sicherheit sein wollen.Aber ich lade dich mal ein, versuch’s mal, versuche es mal trotzdem. Versuchs mal mit der Angst. Versuchs mal mit den Zweifeln. Versuchs mal mit den grübelnden Gedanken. Geh mal trotzdem. Vielleicht wirst du überrascht werden, wie wenige von deinen Gedanken, die du dir da erzählst, tatsächlich wahr sind.

 

  • Und der dritte Drache – und jetzt kommen wir zu meinem wirklichen Dragon of Meaning – Drachen. Das ist derjenige, der möchte, dass das, was wir in die Welt tragen, direkt eine Bedeutung bekommt.Sowas wie ja, wenn ich mich dafür einsetzen möchte – und das ist jetzt ganz banal, ich mache das aktuell nicht – dass das Schulsystem revolutioniert wird, so wie es derzeit funktioniert, dann muss ich das und das und das und das und das. Und wenn ich das schon mache, dann muss das und das und das dabei rumkommen. Und wenn ich ein Buch schreibe, dann muss es aber bitte ein Bestseller werden. Verstehst du, was ich meine?Das ist so ein bisschen, wie wenn man Kinder, wenn sie noch ganz klein sind und man sagt schon, wenn die großwerden, das wird mal ein Arzt und überhaupt belädt man diese kleinen, feinen, süßen Ideen schon mit so viel schwerer, mit so viel Erwartungshaltung, dass sie wie soll denn so eine zarte, süße Idee das Licht der Welt erblicken, wenn sie so viel Last schon auf die Schultern gelegt bekommt, bevor sie überhaupt loslaufen konnte?

Ja, das ist so der Punkt. Ich dachte immer, wenn ich schon was mache, dann sollte es eine Wirkung erzielen. Aber ganz ehrlich, das liegt nicht in meiner Hand und das liegt auch nicht unbedingt in deiner Hand, wenn du irgendwas in die Welt bringst. Es gibt Dinge, die sind in die Welt gekommen da hat kein Mensch erwartet, dass da irgendetwas daraus wird. Und sie sind groß geworden. Sie sind inspirierend geworden und sie sind bereichernd geworden.

Und sie haben einen Fußabdruck hinterlassen, der nie wieder wegzudenken ist aus dieser Welt oder vielleicht aus unserer Zeit. Stell dir nur mal vor, die – ich glaube, es waren die Gebrüder Wright, die als erste angefangen hatten, mit den Flugzeugen ein Flugzeug bauen zu wollen. Stell dir mal vor, die hätten nie ihre ersten Versuche gemacht, weil sie sich davon hätten abhalten lassen, ja. Sie wollten das Fliegen und sie wollten das revolutionieren.

Und sie haben da alles drangesetzt aber wenn sie sich davon hätten einschüchtern lassen, wären sie nie soweit gekommen. Stattdessen haben sie es als Ansporn genommen. Ja gut, ich weiß, die Geschichte nahm nicht unbedingt ein tolles Ende. Aber trotzdem. Sie sind losgegangen. Was könnten wir eigentlich alles erreichen, wenn wir denn losgehen würden? Wenn wir einfach mal machen würden? Wenn wir mal keine Angst davor hätten, zu scheitern, sondern wenn wir uns einfach mal erlauben würden: „Hey, meine Fresse, ich mach das jetzt einfach mal und ja, es darf schief gehen. Aber wenigstens habe ich es gemacht.“

Wenigstens habe ich es gemacht. Und wer weiß?

Selbst wenn es in deiner ersten Definition, wie du es ursprünglich geplant hattest (in Anführungsstrichen) schiefgeht, wer weiß, was daraus trotzdem entstehen kann. Ich bin mir so sicher. Mich berührt das so sehr. Ja, dass alle Menschen. Ideen in sich tragen, von denen sie sich nicht trauen, sie rauszulassen in die Welt, weil eben einer dieser drei Drachen am Türpfosten steht und sie nicht durchlassen will.

Und ich bin davon überzeugt, dass wir viel, viel, viel mehr noch erreichen könnten, dass wir noch zu viel mehr in der Lage wären, an wichtigen Themen die voranzubringen, wenn wir es zulassen könnten, unsere Ideen einfach mal laufen lernen zu lassen. Nur dieses bisschen, nur dieses bisschen. Und niemand muss alles alleine machen.

Du wirst auf dem Weg, genau wie ich auch mit meinen Ideen, wir werden Menschen finden, die das gut finden. Und wir werden Menschen finden, die mitmachen wollen, die uns unterstützen wollen.

Wir werden Türen finden und wir können uns zu jeder Zeit entscheiden, ob wir den nächsten Schritt gehen wollen oder eben nicht.

Ich habe mal vor zwei Jahren eine Podcastfolge gehört, auch von Michael Neill, und da ging es um Ziele. Er hat mit jemandem gesprochen und der hat gesagt, er prüft seine Ziele nach diesem Maßstab – also sinngemäß, nicht nicht zitiert -er sagt sich immer: „Wouldn’t it be cool, if …“. „Wäre es nicht toll, wenn…“ und wenn er Lust dazu hat, dann macht er das.

Ich finde, wir brauchen mehr „Wouldn’t it be cool, if …“ in unserer Welt.

Wir brauchen wieder mehr uns trauen, uns nicht mehr zurückhalten. Und ganz ehrlich: Scheiß drauf, wenn’s schief geht, dann gehst du einfach einen nächsten Schritt. Und ich auch. Das ist Teil 2 von großes und kleines Denken gewesen und ich danke dir für deine Zeit und fürs Zuhören, deine Aufmerksamkeit, die du mir geschenkt hast. Und ich hoffe, ich konnte dich inspirieren und wenn das so ist, dann pfeiff auf die Sterne und auf die Kommentare.

Nimm deine Idee und geh los!

Ja, und das darfst du mir sehr sehr gerne erzählen. Da freue ich mich sehr darüber. Ich schicke dir ganz ganz liebe Grüße und wünsche dir eine energiereiche Zeit bis zum nächsten Mal.

Ich sage Tschüss, mach’s gut, bis bald,

deine Carina

Wer schreibt, spricht und inspiriert hier?​

Das bin ich, Carina!

Wenn ich nicht schreibe oder Interviews führe, begleite ich Menschen dabei, einen Weg aus ihrem Gedankenchaos und hinein in ein Energie ✺ reiches Leben zu finden.

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